Myotis 3C
Ultraschall- & Phonokardiografie

  • Stark verbesserte Kontrolle von Kunstklappenimplantaten
  • Frühzeitige Aufdeckung von mit Echo oder Auskultation kaum feststellbaren Fehlfunktionen
  • Visualisierung und Verlaufsüberwachung, Archivierung
  • Kombinierte Bildschirmdarstellung mit konventioneller Phonokardiografie
  • Kombinierte Bildschirmdarstellung mit EKG
  • Deshalb auch gut für Doppelklappenersatz und Arrhythmie
  • Statstische Signalauswertung
  • Preiswertes Sytem auf Rollwagen

Moderne Kunstklappenimplantate bieten eine hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit für den Patienten. Trotzdem werden immer wieder Fälle von schweren Klappenthrombosen, cerebralen Thrombenembolien oder anderen Fehlfunktionen bekannt, sogar bei nachweislich richtiger Einstellung der Blutgerinnung (INR). Auch bei der Umstellung / Absetzung oralen Anti-Koagulanzien auf Heparin bzw. umgekehrt werden schwere Zwischenfälle berichtet.

Mit dem Myotis 3C lassen sich solche Klappenfehlfunktionen sehr eindeutig und vor allem wesentlich früher aufdecken, als dies mit Echokardiografie oder Auskulation möglich ist. Denn auch das gut geübte menschliche Ohr kann eine Klappenfehlfunktion erst im weit fortgeschrittenen Stadium erkennen, da die initialen Veränderungen im nahen Ultraschallbereich erfolgen! Mit Myotis steigen die Möglichkeiten für frühzeitige Intervention und konservative Behandlungsansätze deutlich an. Myotis ist zudem mit dem Patientenmonitor Thrombocheck kompatibel.

Reale Daten eines klinischen Falls: Ultraschall-Phono einer Bileaflet-Aortenklappe bei 20 kHz. Oben OK, unten Thromboseanlagerungen an einem Flügel! Man beachte auch das kleine aber sehr wichtige protosystolische Signal! Der Fall war echokardiogrfisch unauffällig.

Kombinierte Darstellung aus normaler Phonokardiographie (1. und 2. Herzton), EKG Ableitung und Ultraschall-Phonokardiographie. Die zeitliche Zuordnung von Herzklappensignalen ist eindeutig möglich, auch bei Doppelklappenersatz und Arrythmie.

Mit Hilfe der direkten Gegenüberstellung von archivierten Patientendaten und beispielhaften Referenzdaten lässt sich auch eine Verlaufsbeobachtung über längere Zeiträume gestalten. So erschließen sich auch graduelle und langsame Veränderungen.


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